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Kayl- Tétange e
bëssen Geschicht
Situé au sud du pays, ce village ancien s'est transformé en une localité bien
peuplée, qui a néanmoins su conserver, au contraire de ses voisins, son
caractère rural. Il se trouve encastré dans une vallée fertile, traversée par le
"Kaylbach", flanquée de collines qui prolongent les Vosges sortis des
profondeurs de la Lorraine et trouvent leur point culminant au "Brucherberg". Le
Val de Kayl semble déjà avoir été peuplé il y a 3000 ans avant J.C., et nous
retrouvons le nom de Kayl dans les graphies les plus diverses: Keyle, Keylle,
Keil, Keill, Keille, Gaul ou autres, et aujourd'hui on dit "Käl".
Les documents les plus anciens sur Kayl datant du 13e siècle évoquent une maison
seigneuriale, qui était propriétaire d'un castel protégé par des fossés, au beau
milieu de la localité et dont l'écusson porte un griffon en noir sur fond jaune.
Déjà les Celtes et les Romains, semble-t-il, ne négligeaient pas le minerai de
fer du Val de Kayl, mais la vraie exploitation des richesses de nos monts ne
commença qu'au 19e siècle pour durer plus de cent ans. Les premières concessions
sur le "Kayler Bann" fûrent délivrées en 1855. En de nombreux endroits (Brucherbierg
/ Rischelerkopp / Eiweschbour et autres), on travaillait à la pelle, au marteau
et à la perceuse, on posait des mines pour dégager le précieux minerai pour
enfin pouvoir le charger sur les "buggys". Le cri d'alerte "Gare la Mine"
résonnant dans la vallée, coupait les jurons des conducteurs de chevaux. C'était
un travail très dur et de nombreux mineurs dûrent payer de leur vie la richesse
de notre pays. Aujourd'hui le calme est revenu dans le sud du pays ou il
n'existe plus aucune mine en exploitation.
Depuis toujours Kayl était le chef-lieu du Val de Kayl, jusqu'à ce que, il y a
cent ans, on sépara Rumelange de Kayl et Tétange. Aujourd'hui la commune de Kayl
compte environ 7.640 habitants, dont 4.500 peuplent la localité de Kayl. 20 %
des habitants constituent la partie de nos amis étrangers dont nos concitoyens
portugais et italiens forment la majorité. En tout, à côté de quelques apatrides,
les immigrés représentent 28 nations à Kayl. Malgré ce pourcentage élevé de
population étrangère, il n'y a pas de "problèmes avec les gens venus d'autres
pays".
Des sociétés vivantes et animées, où la culture et le sport sont encouragés,
témoignent de la camaraderie et de la sociabilité de nos concitoyens. Sans
passer par un classement de la population par professions, on peut rappeler aux
visiteurs qu'antan la population rurale composait la majorité à Kayl tandis qu'à
Tétange c'était les travailleurs qui prédominaient. En ce moment il reste encore
cinq fermes en exploitation à Kayl, tandis qu'à Tétange il n'en subsiste plus
qu'une.
Woher der Name Kayl ?
Autor : Mackes ( Oktob. 1951 )
aus „De Biergmann“ [1. Jahrgang] (unabhängiges Nachrichtenblatt für die
Interessen des Kayltales)
Woher der Name Kayl ?
Im allgemeinen ist es schwierig, Herkunft und Bedeutung eines Ortsnamens
nachzuweisen. Man kommt zumeist nicht über bloße Vermutungen hinaus.
Für „Kayl“ sind sich indes unsere Historiker einig, daß es keltischen, wenn
nicht vorkeltischen Ursprungs ist. Als Grund führen sie die Kürze, die
Einsilbigkeit des Namens an ( Ell, Ahn, Kayl usw. )
Will man einen Ortsnamen deuten, so ist es unumgänglich, auf die ältesten Formen
zurückzugreifen, soweit sie uns durch Urkunden und andere schriftliche Quellen
erhalten sind. Wir besitzen aus den Jahren 1235 bis zu Beginn des 18.
Jahrhunderts gegen zweihundert Erwähnungen.
Erstmals wird der Ort 1235 genannt, in welchem Jahr Alexander von Zolver dem
Differdinger Frauenstift seine vom Domherrn von Sankt-Paulin in Trier
abgekauften Güter in „Keyle“ vermacht. Der Name Kayl schwindet dann nicht mehr
aus der Geschichte und verschafft sich sogar verschiedentlich einen guten Klang.
Er hat seit dem 13. Jahrhundert nur unwesentlich geändert, wenn uns auch über 20
verschiedene Schreibweisen bekannt sind :
Keyle (1235), Keile (1247), Quelle (1278), Keil (1287), Kele (1293), Keele
(1294), Kaill (1297), Kayle (1318), Kaelles (1323), Keyla (1331), Keille (1362),
Kelle (1364), Keylle (1427), Kyle (1446), Keyl (1451), Kaylle (1485), Keylen
(1505), Keil (1515), Keyll (1589), Kayll (1632), Kail (1739), Kayl (1737), Kehl
(1737), Keehl (1759), 1485 erscheint zuerst das „a“ im „Eilaut“ von der
wahrscheinlich auf Schreibfehler beruhenden Form „Kaelles“ sehen wir ab, in der
Folge fällt das Schluß „e“ weg und taucht nur noch in vereinzelten Fällen auf.
Meist ist ein „Ei“laut in dem Namen enthalten und nicht ein „E“laut. Selten
finden sich Quelle, Kele, Keele, Kelle, Kehl und Keehl oder die Form Kyle. Diese
Feststellung hat einige Namensforscher auf eine falsche Bahn geführt. Wir kommen
noch darauf zurück. Erwähnt sei ferner, daß die erste urkundliche Schreibweise „Keyle“
vom 13. bis zum 17. Jahrhundert immer wieder erscheint.
Die Ortschaft Kayl ist nicht die einzige ihres Namens. Es gibt ein Kail (Cheledin
1121, Kayl 1638) bei Pommern an der Mosel, ein Ober- und Niederkail bei
Manderscheid in der Eifel, ein Kailbach am Chiemsee,
zwei weitere Kailbach in Hessen, Keilhof in Ostpreußen, Keilbusch bei Meißen,
Nonkeil in Lothringen, Hermeskeil im Hunsrück usw. Die große Zahl gleich- oder
ähnlichlautender Formen wie Kehl, Kehlen, Kelheim, Kelberg, Kellberg, Celle,
Kehlbach, Kell, Kehlerwald, Kehlismoos, Kailen, Kailing, Kaylen, Kal, Kalbach,
Kalborn, Calloo, Kill (Kyele 1499), Kyll, ferner Gail, Geil, Gehl, Geilhausen,
Gailborn usw. beinahe über ganz Europa verbreitet, läßt die Vermutung aufkommen,
daß ein gemeinsames Grundwort und demnach eine gleiche namengebende Bevölkerung
bei der Namensprägung maßgebend gewesen sein muß.
Zugrunde liegt ein vorkeltisches, d.h. indogermanisches Wort, welches
„entspringen“, „hervorquellen“ bedeutet und im erweiterten Sinn gleichbedeutend
mit „fließendem Wasser“ ist; es wurde später, nach der Spaltung der
indogermanischen Sprache, das keltische gel, das germanische kel, kal, keil, kil,
das nordische keleda. Aus dem Althochdeutschen kel entstand das heutige Quelle,
im luxemburgischen Quell. In der Tatbemerken wir, daß die meisten Ortschaften,
deren Name wie von diesem Grundwort herleiten können, an einem Wasserlauf oder
direkt an der Quelle liegen. Hermeskeil hieß im 13. Jahrhundert Hermannskeleda,
später Hermannskehl (1575), was gleichbedeutend ist mit Quelle des Hermann; ein
Kaylbach entspringt bei Niederkail in der Eifel; unser Kaylbach hat seine Quelle
bei Nonkeil. Der Ortsname ist zweifellos in diesen Fällen vom Quell- oder
Bachnamen abgeleitet. Zahlreiche ähnliche Beispiele lassen sich anführen.
Interessant ist zuweilen die Eigentümlichkeit keltischer und germanischer
Wortverbindungen, die nur aus geschichtlichen Voraussetzungen – vorkeltischen,
keltischen, germanischen Zusammenstössen und Überlagerungen – erklärt werden
kann. In dem Siedlungsnamen Nombern, bei Montabaur im Westerwald haben wir das
keltische non = Bach und das deutsche born, Quelle. Die gleiche Erscheinung
trifft bei Nommern, Kalborn, Kalbach, Kaldenbach usw. klar zutage. Nonkeil
bleibt als eine Doppelverbindung von non und keil noch ungeklärt.
In „Kayl“ haben wir nun das keltische Grundwort kel: der Ortsname würde somit
einfach als „Quelle“, fließendes Wasser zu deuten sein.
Im Nachfolgenden sei auf einige weitere Erklärungs-versuche hingewiesen, die uns
weniger wahrschein-lich vorkommen.
Im Band 26 der Veröffentlichungen der Historischen Sektion schreibt Professor M.
Stronck, „Es ist eine allgemein konstatierte Tatsache, daß bei Gelegenheit neuer
Niederlassungen die entstehenden Lokalitäts-namen vorwiegend dem Vorhandensein
solcher Gegenstände zu verdanken sind, deren Merkmale sich unsern Blicken in
höherem Maße aufdrängen. Einem ähnlichen Umstand schreiben wir die Benennung des
am Fuße des Johannisberges sich ausbreitenden Dorfes Kayl zu. Was konnte auch
die Augen der neuen Ansiedler stärker fesseln als das imposante Aussehen jenes
gewaltigen Bergkegels, den sie mit dem einfachen niederdeutschen Namen Kayl (ahd.)
kegil bezeichneten und dann diesen Namen gleichzeitig auf den engen Kreis der
sich an dessen Fußes gruppierenden Wohnungen aus-dehnten.
Das heutige englische Kayl (Kegel), dessen Aussprache Kehl lautet, stimmt noch
in letzterer Beziehung mit unserm Dialekt vollkommen überein. „Kayl“ ist indes
viel älteren Ursprungs; keltische und römische Spuren wurden in der Gegend
gefunden, auch weist die Wahl des Kirchenpatrons, des Apostels Petrus, auf
frühchristliche Besiedlung hin. Den Namen von den Franken herleiten zu wollen,
scheint uns also wenig glaubhaft.
Auch die Deutung, die Ignace de la Fontaine in seinem „Essai étymologique sur
les noms de lieux du Luxembourg germanique » seinerzeit gab, entbehrt jeder
Grundlage. Er schreibt wörtlich. « Nous avons trouvé dans des chartes du XIIIe
et du XIVe siècle son nom écrit Keyle, Keile et Caule. Le nom nous apparaît
comme celtique : Cae et Cael ont, dans cette langue, la valeur de clos, de haie.
Kayl serait donc un Hagen gaulois. » Die Form Gaule findet sich nirgends, und
wir dürfen dem Geschichtsforscher Joseph Meyers beipflichten, der das Werk von
Ignace de la Fontaine als « in allen Teilen unbrauchbar“ hinstellt, wo dieser
den Versuch unternimmt, Orts- und Flurnamen zu deuten.
Zum Schluß sei noch auf eine Erklärung hingewiesen, die sich aus Kele, Keehl,
Kehl usw. ableiten ließe. Nach Ernst Förstermanns „Altdeutschem Namensbuch“
bedeuten Kele, chela oder kela (ahd.) kël und kele (mhd.), westfälisch kiale und
kehle „Schlucht“, „Holzweg“ und finden sich sowohl in Orts- als auch in
Flurnamen. Grimms Weisthümer, III, 437, erwähnen „in der këlin“ (1359), „bis an
die wulfes kehlen.“ Im Flämischen ist dieser Name als Flurname (De Kele) und
Familienname (van der Keelen) verbreitet. In diesem Fall würde sich Kayl von
seiner Tallage her erklären lassen. Das Tal ist jedoch alles denn als eng oder
schluchtartig zu bezeichnen. Übrigens findet sich das Wort „Kehle“ in allen
indogermanischen Sprachen.
Anmerkung der Redaktion : Der Familienname Kayl ist übrigens auch weit
verbreitet, man findet ihn nicht allein in Luxemburg sondern auch weit
verbreitet in den Nachbarländer. – Richtig Kayl in luxemburgisch geschrieben
wird der Name „ Käl “, auch eine Form, wie sie bisher in diesem Artikel nicht
vorkommt !
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